JVC Hybrid-Cam
JVC, eigentlich ein echter Camcorder-Profi, steigt jetzt ins Digicam-Geschäft ein. Stopp. So genau weiß man das nicht, was die neue JVC GX-PX10 eigentlich wirklich sein soll. Digicam, Camcorder oder sogar beides? Auch ein Blick auf die technischen Daten löst das Rätsel nicht. Die Cam liefert 12 Megapixel und hat einen Full HD Videomodus mit einer Bitrate von 36 MBit/s und einen Serienbildmodus mit bis zu 60 Fotos pro Sekunde drauf. Will heißen: das Ding versteht sich auf beide Welten perfekt.
JVC hat seiner GX-PX10 einen rückwertigen CMOS-Sensor (1/2,3 Zoll) verpasst, der exzellente Bilder verspricht. Egal ob Foto, oder Film.
Zur weiteren Ausstattung gehören ein 3-Zoll-Display und ein 10faches optisches Zoom mit einer Brennweite von 38,5 bis 385 mm.
Auch bei der Haptik geht JVC neue Wege. Die Cam wird mit einer Hand am Rückteil und mit der anderen unter dem Objektiv gehalten. Deshalb befinden sich auch die wichtigsten Bedienelemente wie das Einstellrad und ein Blitzlicht am Objektivtubus.
Freilich kann man parallel zum Film auch Fotos mit 8,3 Megapixeln schießen. Zur Ausstattung gehören zudem eine Reihe von intelligenten Belichtungsmodi, die für jede Film- und Fotosituation automatisch die korrekten Einstellungen automatisch vornehmen.
Fotos und Videos werden auf SDXC- oder SDHC-Karten gespeichert. Das Gewicht der 131 x 67 x 122 mm großen Kamera liegt samt Akku bei 520 Gramm.
Fazit: JVC hat mit der GX-PX10 eine echte Hybridcam im Talon, die mit Liste 900 Euro allerdings relativ teuer ist.


